Vor dem Hintergrund des brutalen Anschlags auf das französische Satire-Magazin Charlie Hebdo und populistischer Pegida-Parolen hat die SPD Rhein-Neckar klar Position bezogen. „Fremdenfeindlichkeit und das Schüren der Angst vor Überfremdung wollen wir nicht in unserer demokratischen, offenen Gesellschaft“, erklärte die stellvertretende SPD-Kreisvorsitzende Renate Schmidt anlässlich der jüngsten Vorstandssitzung.
„Von diesem Kreisparteitag wird ein Signal der Öffnung ausgehen“, war sich SPD-Kreisvorsitzender Thomas Funk bereits im Vorfeld des Delegiertentreffens, das erstmalig in Walldorf stattfand, sicher. Funks Stellvertreter Roland Portner rief den rund 100 Delegierten und interessierten Mitgliedern, die gekommen waren, um die Satzungsdiskussion zu verfolgen, zu: „Ihr entscheidet heute wie unser Statut aufgestellt sein wird, um unserem Wunsch für größtmögliche Mitgliederbeteiligung gerecht zu werden. Diskutiert intensiv und konstruktiv.“
Renate Schmidt, stellv. Kreisvorsitzende der SPD Rhein-Neckar und der Ortsvereinsvorsitzende der SPD-Neulußheim, Günter Schöner, begrüßten weit über 100 Genossinnen und Genossen im Haus der Feuerwehr. Die Mitglieder der SPD Rhein-Neckar, unter ihnen Bürgermeister, Kreisräte sowie Abgeordnete, waren gekommen um die Generalsekretärin der SPD Baden-Württemberg, Katja Mast MdB, zu hören.
Wein und Politik lockten weit mehr als 50 Interessierte zum Weingut Becker nach Malsch. Die SPD Rhein-Neckar und ihr Kreisvorsitzender Thomas Funk hatten gemeinsam mit dem Bundestagsabgeordneten Lars Castellucci eingeladen, um sich bei denjenigen zu bedanken, die bei der diesjährigen Kommunalwahl die SPD im Kreis unterstützten, obwohl sie noch keine SPD-Mitglieder waren. Prominenter Gast neben den beiden Parlamentariern war Landesminister Peter Friedrich für den Bundesrat, Europa und internationale Angelegenheiten.